Was ist Galvanoplastik?

Was ist Galvanisierung? Wozu dient sie in der Schmuckherstellung? Lass uns gemeinsam alles entdecken, was es über diesen wesentlichen Schritt der Schmuckherstellung zu wissen gibt!

Definition von Galvanoplastik

Der Begriff Galvanoplastik leitet sich vom Namen seines Erfinders, Luigi Galvani, ab. Es handelt sich dabei um eine Goldschmiedetechnik, bei der durch Elektrolyse eine dünne Schicht eines Metalls auf einer Oberfläche abgeschieden wird.

 

Die Galvanisierung wurde um die Wende des 19. Jahrhunderts entdeckt und hat den Schmuckbereich revolutioniert, da sie das Vergolden und Versilbern sehr einfach macht, aber auch die Haltbarkeit des Schmucks erheblich erhöht.

 

Bei Némès ist sie ebenso wie das Polieren und Laserschneiden ein wichtiger Schritt bei der Herstellung eines Schmuckstücks.

Der Unterschied zwischen Galvanisierung, Elektroformung und Galvanostegie

Der Begriff Galvanisierung wird oft mit Elektroformung verwechselt, aber es sind zwei verschiedene Dinge. Die Elektroformung ist ein umfassenderes Konzept, das die Begriffe Galvanisierung und Galvanostegie umfasst. Beim Galvanisieren ist es möglich, die nach der Elektrolyse erzeugte Schicht zu entfernen. Die Galvanostegie hingegen erlaubt ein solches Manöver nicht, da sie sich auf dünnere Beschichtungen konzentriert.

 

Der Hauptunterschied besteht vor allem darin, dass die Galvanotechnik dazu dient, das Aussehen des Schmuckstücks zu verändern, während die Galvanotechnik eher dazu da wäre, die mechanischen Eigenschaften zu verändern.

 

 

Die Galvanostegie wird insbesondere beim Verzinken, in der Luftfahrt und in der Automobilindustrie eingesetzt, um die Korrosionsbeständigkeit bestimmter Materialien zu verbessern. Die Galvanisierung hingegen konzentriert sich auf Bereiche, in denen die Ästhetik eine wichtige Rolle spielt, daher ihre Verwendung in der Schmuckherstellung.

 

Wie funktioniert die Galvanoplastik in der Schmuckherstellung?

Die Galvanisierung erfordert komplexe Anlagen. Große Behälter sind erforderlich, um mehrere Schmuckstücke gleichzeitig effektiv zu vergolden. Nach dem Entfetten und Reinigen werden die Schmuckstücke in diese großen „Schmuckbäder“ getaucht. Anschließend werden die Metallelemente mit dem Minuspol verbunden, wodurch eine Kathoden/Anoden-Verbindung entsteht, die den Stromfluss ermöglicht. Dadurch ermöglicht der Prozess die Ablagerung einer neuen Beschichtung auf der Metalloberfläche.


Es handelt sich dabei übrigens um ein relativ ähnliches Verfahren wie das Rhodinieren, mit dem man Schmuck aus rhodiniertem Gold und rhodiniertem Silber herstellen kann.


Damit der Prozess möglichst reibungslos verläuft, muss man sich darüber im Klaren sein, dass verschiedene Elemente die Qualität der Endfassung beeinträchtigen können. Um einen schnellen und effizienten Prozess in Gang zu setzen, wird empfohlen, den folgenden Elementen besondere Aufmerksamkeit zu schenken: 

- Die Wahl des Elektrolyten. Man kann verschiedene Arten von Mischungen haben, z. B. Cyanide, Sulfate oder auch Chlor. Die Wahl des Elektrolyten hängt in der Regel von der Art des Substrats ab (metallisch oder nichtmetallisch).

- Die Temperatur und die Konzentration der Elektrolytlösung.

- Die Stromdichte, die während des Prozesses verwendet wird.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass man je nach Art des Schmuckstücks, das man bearbeitet, nicht immer die gleiche Wiedergabe wünscht und dass es einer Batterie von Tests bedarf, bevor man die richtigen Einstellungen kalibrieren kann.

Der Vorgang dauert in der Regel zwischen wenigen Minuten und mehreren Stunden, je nach gewünschtem Ergebnis.

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